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Die DBT arbeitet nach dem Prinzip der Fliehkraft. Blut fließt über eine fest stehende Helix und wird dabei in Rotation versetzt. Die leichten Mikroluftbläschen konzentrieren sich infolge der Fliehkraft in der Strömungsmitte. Stromab der Helix befindet sich ein kleines Sammelröhrchen, an welches die Rezirkulationslinie angeschlossen ist. Durch dieses Röhrchen werden die Mikroluftbläschen mit einem kleinen Blutvolumen entnommen und durch die Rezirkulationslinie in das Kardiotomie-Reservoir transportiert. Abhängig vom Blutfluss und von der Füllhöhe des Reservoirs können die Bläschen im Reservoir entweichen.

Die DBT ist so konstruiert, dass keine nachweisbare Blutschädigung auftritt. Im Einlasskonus wird der Blutstrom vor Auftreffen auf die Flügel der Helix verlangsamt. Die Stirnflächen der Helix sowie des Sammelröhrchens der Rezirkulationslinie sind minimiert, zudem wird der Blutstrom in der Helix nicht abrupt sondern langsam zunehmend in Rotation versetzt. Nach Verlassen der Helix wird der Blutstrom durch die konisch zulaufende Form des Auslasskonusses wieder schonend beschleunigt. Im Vergleich zum arteriellen Filter hat die DBT eine über 500-fach kleinere Oberfläche. Auch deswegen tritt bei der DBT keine Hämolyse auf.